Der Staudamm und das Refugium
Die Dracier haben Amra-Tephis mithilfe mächtiger Zauber aus dem Gestein des Gebirges geschnitten. Dabei schufen sie den mächtigen Drakensee-Staudamm, der vier Wasserfälle aus der Drakensee in die Stadt stürzen lässt. Dieses Wasser sichert die Versorgung der Stadt mit sauberem Trinkwasser und stellt die Quelle des Nun'Zyn dar, der unterhalb der Stadt in Richtung Nord-Westen strömt.
An der südlichsten Spitze erhebt sich ein quadratisches Plateau: das Refugium. Hoch über dem Staudamm aufragend, ist es bis weit hinaus auf die Drakensee zu sehen. Einst Sitz der dracischen Blutlinien, beherbergen die vier prunkvollen Bezirke nun vier der fünf Schirm-Völker der Freistadt. Die Sylphen residieren im südlichen Viertel, die Yi'Zari im westlichen, die Issír im östlichen und die Äos im nördlichen, welches durch ihr Wirken frei von Amra ist. Weniger gut betuchten Vertretern der Völker steht es frei, auch auf den anderen Ebenen der Stadt Behausungen zu beziehen. Gjad finden sich allerdings nur auf der mittleren oder den unteren Ebenen von Amra-Tephis.
Nur das Refugium bietet Zugang zum Kamm des Staudamms, sofern man keine Flügel besitzt.
Die Xaraxar siedeln auf den stufenförmigen Untersee-Terrassen im Außenbereich des Staudamms. Oberhalb von Xoas Grenze werden die Behausungen von weiten, tiefschwarzen Schirmalgen-Fächern vor Oas Licht geschützt. Besonders die geschulten Augen der Xaraxar sehen mit Besorgnis die stetig wachsende Anzahl feiner Risse, die sich verstärkt am Staudamms ausbreiten. Der lädierte Zustand des Damms, der nicht länger von dracischem Wissen instandgehalten wird, ist auch den übrigen Schirm-Völkern bekannt ... doch so recht weiß dem niemand zu begegnen. Die Probleme gelten als offenes Geheimnis, bei dem es sich wie bei vielen unvorstellbaren Katastrophen verhält: Man wagt kaum, sich auch nur Gedanken darüber zu machen.